Archiv der Kategorie: Spank Rock

Mixtape #25: 2011

Die besten Tracks des Jahres.

1. WIN WIN & Gang Gang Dance – Release RPM
2. Radiohead – Lotus Flower
3. Drake feat. DJ Khaled, Rick Ross & Lil Wayne – I’m On One
4. James Blake – Limit To Your Love
5. Crystal Fighters – Champion Sound (Alt. Version)
6. Diamond Messages – Liquid Summer
7. The Strokes – Machu Picchu
8. Spank Rock – DTF DADT
9. GusGus – Over
10. K.I.Z – Fremdgehen
11. Bibio – Anything New
12. Gotye – Somebody That I Used To Know
13. tUnE-yArDs – Bizness
14. Flashguns – Passions of A Different Kind
15. Metronomy – Everything Goes My Way

Die Videos des Jahres – Die zweite Hälfte

Weiter geht’s mit den Videos des Jahres!

5. Kanye West feat. Jay-Z, Nicki Minaj & Bon Iver – Monster

Bereits Ende 2010 geisterten einige frühe Versionen zum Video von Monster herum. Mit dem letztendlichen Ergebnis hat aber wohl kaum jemand gerechnet. Kanye West hat auf sein göttliches Album My Beautiful Dark Twisted Fantasy nochmal einen draufgesetzt und ein ebenfalls göttliches (oder sollte man besser teuflisches sagen) Video gemacht.

4. Duck Sauce – Big Bad Wolf

Fast hätte das gemeinsame Projekt von A-Trak und Armand van Helden schon das Prädikat One Hit Wonder verdient, wenn sie nicht ein paar Monate später Big Bad Wolf nachgeschoben hätten. Der Song an sich war schon 100000-Mal interessanter als Barbra Streisand oder aNYway, doch das Video erreichte eine neue Dimension der Unappetitlichkeit.

3. Hooray For Earth – True Loves

Platz 3 für einen Newcomer. Und was für einen. Anfang des Jahres veröffentlichten sie ihr Debut Album True Loves, getragen von der gleichnamigen Single. Das dazugehörige Video sieht wunderschön aus, aber worum’s geht? Keine Ahnung. Es ist zu bezweifeln ob es überhaupt einen tieferen Sinn gibt. Aber wie gesagt: es sieht schön aus!

2. Spank Rock – #1 Hit

Der zweite Platz für Spank Rock und bereits das zweite Video in der Top Ten? Vom enttäuschendsten Album des Jahres? Nein, das ist kein Widerspruch. Everything Is Boring and Everyone Is a Fucking Liar ist ein gutes Album, keine Frage, nur eben nicht so gut wie sein Vorgänger. Die Videos indes sind ausgezeichnet und noch besser als die Vorherigen.

1. Is Tropical – The Greeks

Jeah! Dirty Streetbusiness im Vorort. Mit Kindern. Alleine die Idee hat mindestens 100 Preise verdient, wären da nicht noch die grandiose Machart, klasse Schauspieler und sogar ein geiler Song. Definitiv das beste Video des Jahres. Leider ist das restliche Is Tropical Album nicht ganz so fett, aber so ist das halt, wenn man die gesamte Kreativität für ein Video verbrät.

Platz 10-6

Die Enttäuschungen des Jahres

Wie jedes Jahr hat auch 2011 einige Enttäuschungen parat. Einige davon waren mehr oder weniger groß und könnten verschiedener nicht sein: Dabei ist ein Comeback-Album, aber auch das Debut Album eines gänzlich neuen Projekts. Zuvor sollte man aber festhalten, dass die folgenden Alben keinesfalls schlecht sind, sondern nur den teilweise großen Erwartungen nicht gerecht werden.

5. Feist – Metals

Bei dem Durchgang der ersten 4 Lieder erfreut man sich noch an der wunderschönen Stimme von Leslie Feist, doch dann bekommt man das dringende Bedürfnis, Speed-Brutal-Deathcore-Metal zu hören. Was ist mit Singles wie My Moon, My Man oder 1,2,3,4 passiert, die zwischen den Songs für Auflockerung gesorgt haben?

4. Foo Fighters – Wasting Light

Das härteste und beste Album der Band-Geschichte? Eher nicht. Vielmehr simple Song-Strukturen und fehlende starke Balladen wie Stranger Things Have Happened oder nach vorne preschende Songs wie Low. Eigentlich hört sich Wasting Light sogar ein wenig wie eine B-Seiten Sammlung an. Mit der Ausnahme, dass die meisten B-Seiten der Foo Fighters interessanter sind.

3. K.I.Z – Urlaub Fürs Gehirn

Irgendwie lag die Befürchtung ja nahe, dass nach 3 ausgezeichneten Alben mal ein Album kommen muss, was da nicht mithalten kann. Der interessanten Promo-Aktion und dem Robot Koch Beat zum Trotz, ist Urlaub fürs Gehirn nicht mehr als eine Überstrapazierung des bewährten Konzepts. Da wäre deutlich mehr drin gewesen.

2. Watch The Throne – Watch The Throne

„No one knows what it means, but it’s provocative. It gets the people going.“ heißt es in Niggas in Paris. Genau diese beiden Sätze beschreiben das Watch The Throne Debut perfekt. Was das gemeinsame Großkotzprojekt von Jay-Z und Kanye West jetzt sollte? Keine Ahnung. Hoffentlich produzieren sie lieber weiter alleine großartige Alben.

1. Spank Rock – Everything Is Boring and Everyone Is a Fucking Liar

Kaum jemand hätte gedacht, was der Ausstieg von xxxchange zu bedeuten hatte. Der nachgerückte Boys Noize lenkt das erst zweite Spank Rock Album in eine falsche Richtung. Es überwiegen nicht mehr die obskuren Beats, sondern solche, die man bereits 1000 Mal woanders gehört hat. xxxchange veröffentlichte dieses Jahr übrigens mit WIN WIN ein überzeugendes Solo-Debut.

Die Videos des Jahres – Die erste Hälfte

Kommen wir direkt ohne lange Einleitung zur ersten Hälfte der besten Videos des Jahres. Viel hat sich nicht geändert. Vor irgendwelchen Trends blieben die Videos auch verschohnt. Nun könnte man leicht zur Annahme kommen, dass dieses Jahr ein langweiliges Musikvideo-Jahr war, aber nix da! Bombast und Subtilität reichen sich die Hände. Musikvideos, wie Musikvideos sein sollten.

10. K.I.Z – Fremdgehen

Niveau, wo bist du hin? Nach dem sehr enttäuschenden Urlaub Fürs Gehirn ein sehr gutes Video zum besten Track des Albums. Ziemlich erleichternd. Doppeldeutigkeit verstanden?

9. Rammstein – Mein Land

Bei Rammstein wird man das Gefühl nicht los, dass zuerst der Name & das Video für den Song entstehen und dann erst der Rest. Bei der Realisation von Mein Land half Lady Gaga-Regiesseur Jonas Åkerlund.

8. Spank Rock – DTF DADT

Vielleicht ist es ja eine Art Wiedergutmachung der Künstler: Zwei der drei bereits genannten Videos sind Lichtblicke auf enttäuschenden Alben. Genauso bei Spank Rocks Zweitling Everything Is Boring and Everyone Is a Fucking Liar.

7. Star Slinger vs. Teams – Close To Me

Der aus Manchester stammende Darren Williams, besser bekannt als Star Slinger, kann als einer der großen Gewinner 2011 betrachtet werden. Sein HipHop-Glitch Mix ist seit seinem Remix zu Alex Winstons Sister Wife nicht mehr nur ein Geheimtipp.

6. Mastodon – Curl Of The Burl

Zur Abwechslung mal ein Video zu einem Track von einem wirklich guten Album. Mastodon haben dieses Jahr ihr erstes Album aufgenommen, was nicht auf dem großen Gesamtkonzept beruht, die vier Elemente zu vertonen. Mission: gelungen!

Review: Spank Rock – Everything Is Boring and Everyone Is a Fucking Liar

Anno 2006 veröffentlichte das Duo Spank Rock, bestehend aus Naeem Juwan und Alex Epton, ihr feines Debut. Mittlerweile haben sich ihre Wege getrennt und Epton ist mit seiner eigenen Band WIN WIN auf Tour. Deswegen stand ein Nachfolger zu dem ausgezeichneten YoYoYoYoYo lange in Frage. Nun beschloss Juwan, alleine unter bereits bekanntem Pseudonym Spank Rock weiterzumachen. Es folgte eine Tour mit LMFAO und Ke$ha, bei der wahrscheinlich nicht wenig besorgte Eltern ihren Kindern die Ohren zuhielten.

Ganz so alleine ist er jedoch nicht. Der deutsche Elektro Produzent Boys Noize übernahm nämlich quasi den Part von Epton und produzierte das Album (fast) im Alleingang. Der Produzentenwechsel ist deutlich zu hören. Die Beats sind jetzt echte Bretter, deutlich mehr Dancefloor-orientiert und leider im Abgang etwas zappelig. Nun kommt man aber auch schon zu einem Dilemma: Wäre es nicht vielleicht besser gewesen, keinen Nachfolger alleine aufzunehmen?

Naja, so leicht lässt sich diese Frage nicht beantworten, denn es sind durchaus akzeptable Hits auf Everything Is Boring and Everyone Is a Fucking Liar, allen voran DTF DADT, welcher einer der wenigen NICHT von Boys Noize produzierten Tracks ist, jedoch kann sich kein Track wirklich mit der Klasse eines Bump oder What It Look Like messen lassen.

Dementsprechend reiht sich Everything Is Boring and Everyone Is a Fucking Liar in eine Reihe mit anderen Elektro/Hip Hop-Produktionen ein. Dass es jedoch kein kompletter Ausfall geworden ist, liegt einzig und allein an den Gastproduzenten, die das Album davor bewahren, im 0815 David-Guetta-Sumpf zu versickern. Tatsache ist also, dass es besser bei dem Debut geblieben wäre.

1. Ta da
2. Nasty (feat. Big Freida & Tyette)
3. Car song (feat. Santigold)
4. Birfday
5. The dance
6. #1 Hit
7. Turn it off
8. Hennesey youngman skit
9. Race riot
10. Baby
11. Hot potato
12. Cool shit
13. DTF Dadt
14. Energy

Zolin sagt: 6 von 10