Archiv der Kategorie: Robag Wruhme

Die besten Alben des Jahres 2012: 30-21

Nun kommen wir endlich zur Königsdisziplin! Die 30 besten Alben des Jahres. Los geht’s mit den Plätzen 30 bis 21. Die weiteren Plätze werden in den kommenden Tagen folgen. Unter den Platzierten sind unter anderem der letztjährige Sieger Robag Wruhme, die gute Lana del Rey, Dr Dres Schützling Kendrick Lamar und der zornige Morlockk Dilemma.

30. Lana Del Rey – Born To Die

Lana. Lana war in diesem Jahr überall. In der Fachpresse wurde Anfang des Jahres wild über ihr Debut spekuliert, in der nicht so fachlichen Presse über ihre Lippen und an der Bushaltestelle zerriss man sich das Maul über den hässlichen Fummel, den Lana auf den H&M Plakaten präsentierte. Bei all dem Gerede um Lana Del Rey fiel es immer schwerer, sich nur um die Musik zu kümmern. Aber die ist wirklich gut geworden! Born To Die hat großartige Hits wie Summertime Sadness oder das gleichnamige Born To Die am Start. Da ist es mal egal, was Lana auf ihren Plakaten trägt.

29. Robag Wruhme – Olgamikks

Good Guy Robag hat’s einfach verdammt nochmal raus. Nicht nur, dass sein letztes Jahr veröffentlichtes Debut Thora Vukk das beste Album des Jahres war, nein, dieses Jahr haut der freundliche Kerl direkt noch ein grandioses Release raus. Dieses Mal handelt es sich zwar „lediglich“ um eine Mischung aus Liveset und Remix-Kollektion, die dafür aber noch immer doper sind, als der Großteil der anderen veröffentlichten experimentellen Deep House/Techno Alben.

28. Menomena – Moms

Wer hätte gedacht, dass die mittlerweile zum Duo geschrumpften Menomena nochmal ein so gutes Album wie Moms raushauen? Verstecken vor den Vorgängern braucht sich Moms jedenfalls nicht, vielleicht ist es sogar ihr bisher Bestes? Wer weiß das schon, Tatsache ist jedeoch, dass Moms die verstärkte Zugänglichkeit vom typischen Menomena Klanggerüst sehr gut steht.

27. Kendrick Lamar – good kid, m.A.A.d city

Wahrscheinlich das zweitmeist diskutierte Album des Jahres. Kendrick Lamar hat auf seinem Major-Debut good kid, m.A.A.d city schon einmal die Erwartungen, die an ihn gestellt wurden, erfüllt. Dabei rausgekommen ist eines der wohl wichtigsten HipHop Outputs des Jahres und eine Reanimation des Raps aus Compton. Wesentlich besser könnte auch ein Comeback von N.W.A. nicht werden. In diesem Sinne: „Straight outta Compton, Crazy Muthafucker named Kendrick Lamar„.

26. Julia Holter – Ekstasis

Die Reise von Julia Holter nach Europa war wieder einmal vergleichsweise lang. Fast um ein halbes Jahr hat sich die Veröffentlichung ihres großartigen Ekstasis in Europa verspätet. Ist aber eigentlich auch egal. Ekstasis ist und bleibt ein Werk, welches nicht nur einfach gut ist, sondern auch bestimmte Teile im Kopf des Hörers anspricht, die von Musik normalerweise nicht erreicht werden.

25. The Shins – Port Of Morrow

Hach, Port Of Morrow ist einfach DAS „gudde Laune-Album“ des Jahres. Dadurch bietet es zwar auch viel Angriffsfläche, dennoch muss man unter dem Strich sagen, dass auch das vierte The Shins Album sehr gelungen ist. Besonders profitiert hat die Band übrigens durch von dem Beitritt des Keyboarders Richard Swift, der Solo ja schon seine Qualitäten unter Beweis gestellt hat und auch The Shins zu ausgetüfelteren Songstrukturen verhilft.

24. Killer Mike – R.A.P. Music

El-P, die erste. Na gut, bei R.A.P. Music steht er natürlich hinter Hauptakteur Killer Mike, trotzdem ist es hauptsächlich sein Verdienst, dass es Killer Mike zum ersten Mal in seiner Solo-Karriere gelungen ist, ein Album zu veröffentlichen, welches nicht im Schatten seiner Langzeitkollaboratoren Outkast steht. R.A.P. Music ist brutal, eigenständig und dabei sogar politisch, ohne peinlich zu wirken. Eine wahrliche Glanzleistung von Killer Mike.

23. Tame Impala – Lonerism

Auch auf Lonerism lassen Tame Impala mal wieder die 60s und 70s aufleben. Dieses Mal vielleicht sogar ein bisschen stärker, als auf ihrem Debut. Stärker sowohl im Bezug auf die schiere Qualität, als auch in Bezug auf ihre Anleihen. Dieses Mal bedienen sie sich nämlich noch vehementer bei John Lennon und teilweise sogar bei Led Zeppelin und zwängen jene in ein modernisiertes Gerüst. Großartig!

22. Grizzly Bear – Shields

Grizzly Bears neuster Streich Shields verhält sich in etwa so zu der Band, wie Helplessness Blues zu den Fleet Foxes im letzten Jahr. Die perfekte Musik zum Spazieren, Schnee schippen oder sonstige Tätigkeiten, bei denen man seine Gedanken schweifen lässt. Abgesehen davon ist Shields auch so toll. Einzig fader Beigeschmack ist die permanente Öffentliche Zurschaustellung des Sänger Ed Droste. Mal sind’s die bösen Streaming Dienste, mal die Grammies. Die Welt ist einfach böse zu Mr. Droste.

21. Morlockk Dilemma & Dexter – Weihnachten Im Elfenbeinturm

Morlockk Dilemma entwickelt sich langsam aber sicher auch zu dieser Art Rapper, die es schafft, innerhalb von kürzester Zeit ein dopes Album nach dem nächsten rauszubringen. Bei seinem Kollabo-Arbeit mit Dexter macht er natürlich keine Ausnahme. Ganz fein durchgestyltes Gesamtkonzept mit den Beats von Dexter und Gastbeiträgen von Audio88, Hiob und Kamp. So kann es ruhig weiter gehen.

Review: Robag Wruhme – Olgamikks/Four Tet – Pink

Da veröffentlichen zwei der besten Produzenten/DJs unserer Zeit jeweils eine neue LP und keiner scheint es wirklich mitzubekommen. Wobei man die Bezeichnung LP eher mit Vorsicht genießen sollte. Schließlich handelt es sich bei beiden Werken nicht um LPs mit durchgehend neuen Tracks, sondern um Kollektionen. Während Four Tets Pink eine Sammlung seiner seit dem letzten Album erschienenen EPs ist, angereichert mit ein paar neuen Tracks, sind die Olgamikks das rundum-sorglos-Paket für jeden Robag Wruhme Fan.

Rein förmlich sind die Olgamikks nämlich „nur“ ein Set. Aber siehe da, die Tracks, die hier verarbeitet werden, stammen ausschließlich und deutlich hörbar aus der eigenen Feder. So bestehen die Olgamikks einerseits aus einer Kollektion seiner Remixe von Kollektiv Turmstraße, über Modeselektor, bishin zu Dntel und anderseits aus bisher unveröffentlichten eigenen Tracks.

Beim bloßen Hören fällt es aber kein bisschen auf, dass man eben „nur“ eine Kollektion von Remixen hört. Wer Robag Wruhme schätzt, wird sofort in seinen Bann gezogen. Ach, und weil der Robag ja auch ein guter Typ ist, wurde das Album im Zusammenhang mit dem bereits stattgefundenen 15jährigen Jubiläum des Nachtdigital Festivals veröffentlicht.

Nun kommen wir mal von Good Guy Gabor hin zu Four Tet. Der hat ja schließlich auch eine neue Kollektion vorgelegt. Anders als bei Robag Wruhme ist der Inhalt für diejenigen, die seit dem grandiosen There Is Love In You nichts mehr von Four Tet mitbekommen haben, sehr überraschend ausgefallen. Denn Pink ist eine Kollektion von sehr clublastigen Songs. Das ist aber nur ein bisschen schade, denn wer einmal Four Tet live gesehen hat, bzw. eine seiner vielen Mix CDs angetestet hat, der weiß, dass es bei Four Tet nicht immer so sanft zugeht, wie bei seinem letzten richtigen Album.

Trotzdem muss man sagen, dass Pink, im Gegensatz zu den Olgamikks nicht so gut als eigenständiges Album funktioniert. Man merkt doch schon sehr, dass alle diese Songs in einer bestimmten Session aufgenommen wurden, sodass kein wirklicher Trackflow zustandekommen will. Dass dafür aber jeder einzelne Track für sich stehend verdammt fantastisch ist und gewissermaßen auch den Four Tet-Spirit rüberbringt, spricht hingegen klar für Pink. Außerdem sollte dazu noch erwähnt werden, dass das ganze Ding zum Anfassen eh nur in Japan erscheint. Hierzulande muss man wohl entweder auf die digitale Version, die es bei iTunes gibt, oder eben auf einen Import zurückgreifen.

Abschließend bleibt eigentlich nur zu sagen, dass wirklich beide LPs nicht enttäuschen. Four Tets Pink erhält zwar ein paar Abzüge in der B-Note, aber insgesamt muss man doch schon festhalten, dass es ebenfalls eine sehr gute Sammlung an Tracks ist. Robag Wruhme hingegen geht seinen Weg weiter, haut einen hammer Track, eine hammer LP nach der nächsten raus. Auf diesem Level hat es schon lange keiner mehr geschafft, über Jahre hinweg zu veröffentlichen.

Robag Wruhme – Olgamikks

1. Modeselektor Feat. Thom Yorke – The White Flash – Robag Wruhme Remix
2. Audision – Red Sky – Robags Saint Grobian Mikks
3. Fenin – None Of Them – Robags Berfa Lubb Dubbse
4. Mri – Rejam – Robags Diplopie Myx Attacke
5. Kollektiv Turmstrasse – Heimat – Robags Turmkolle Rekksmow
6. Moenster – This Is For You – Robags Chukka Boot Rekksmö Version 2
7. Robag Wruhme – Kuttenrolch (Exklusiv Track)
8. Romboy Vs. Bodzin – The Alchemist – Robags Kopakkmuuf Rekksmow
9. Gui Boratto – No Turning Back – Robags Likkalize Love Remix
10. Extrawelt – Neuland – Robags Rexmow 001
11. Dntel – Jitters –  Robags Emens Wortsch Remix
12. Claude Vonstroke Ft. Bootsy Collins – The Greasy – Robags Mother Jones Remix
13. Audision – Yellow Sunset – Robags Stoylago Edit
14. Robag Wruhme – Pokatoll (Exklusiv Track)

Zolin sagt: 8 von 10


Four Tet – Pink

1. Locked
2. Lion
3. Jupiters
4. Ocoras
5. 128 Harps
6. Pyramid
7. Peace for Earth
8. Pinnacles

Zolin sagt: 7 von 10

Die besten Alben des Jahres: 10-1

10. Drake – Take Care

Als Kanye West letztes Jahr My Beautiful Dark Twisted Fantasy veröffentlichte, lag die Befürchtung nahe, dass es lange Zeit unerreicht bleiben würde im HipHop Sektor. Drakes zweites Album Take Care knüpft aber qualitativ direkt an My Beautiful Dark Twisted Fantasy an. Ein Meisterwerk, welches auch unbedingt an alle zu empfehlen ist, die sonst eher weniger mit HipHop anfangen können.

9. Friendly Fires – Pala

Sommerlich war 2011 nun wirklich nicht. Gut, dass es mit Pala ein Album gab, welches den Sommer in jede noch so verregnete Kleinstadt gebracht hat. Außerdem ist Pala das bereits zweite Album von Friendly Fires und eine unglaubliche Steigerung gegenüber ihrem ersten Album.

8. Fleet Foxes – Helplessness Blues

2011 war das Jahr des Folks. Während die einen für die Unendlichkeit der Stimme von Bon Iver Frontmann Justin Vernon schwärmen, fühlen sich die anderen besser bei den Fleet Foxes aufgehoben. Aus gutem Grund! Was auf dem zweiten Album Helplessness Blues alles geschieht ist nicht einfach nur gut, nein es ist so gut, dass man es kaum in Worte fassen kann.

7. Mastodon – The Hunter

Wer hätte gedacht, dass das erste Nicht-Konzeptalbum von Mastodon so gut werden würde. Es ist zugleich das bislang zugänglichste Mastodon Album, was nicht zuletzt an der Produktion von Mike Elizondo, der sonst nur für seine Zusammenarbeit mit HipHop Acts wie Eminem oder Dr. Dre bekannt ist, liegt.

6. I Am Oak – Oasem

Nein, das beste Folk Album des Jahres kommt nicht von Bon Iver oder Fleet Foxes. Es kommt aus Holland, genauer gesagt von I Am Oak. Oasem ist kein klassisches Folk Album. Es ist etwas Ungreifbares. Aber dass Worte zur Beschreibung unangebracht sind, wird beim Hören deutlich. Minimalismus spielt nämlich eine sehr wichtige Rolle. Die Songs sind unaufdringlich, wunderschön und entspannt.

5. Radiohead – The King Of Limbs/TKOL RMX 1234567

Einzige Schwierigkeit an The King Of Limbs ist der erste Hördurchgang. Wenn man sich erstmal daran gewöhnt hat, dass prinzipiell jedes Bandmitglied sein Ding macht und nicht viel auf Eingängigkeit geachtet wird, hat man sich sofort verliebt. Für die Remixkollektion gilt dasselbe. Radiohead stehen halt für Qualität. Und das schon seit 1985.

4. Kraak & Smaak – Electric Hustle

Kraak & Smaak haben es wahrlich geschafft sich über drei LPs immer wieder neu zu erfinden und trotzdem immer ein hohes Niveau halten zu können. Electric Hustle, ihr aktuelles Werk, geht den Weg konsequent weiter und ist, gegenüber ihren bisherigen Veröffentlichungen, erneut tanzbarer geworden und trotzdem ist man sich den Wurzeln bewusst und verleugnet sie nicht.

3. Andreas Dorau – Todesmelodien

Vor Todesmelodien hätte man alles bei den Besten Alben des Jahres erwarten können. Alles, bis auf ein Schlager-Album. Andreas Dorau zeigt einmal mehr auf, dass die Grenzen zwischen intellektuellem Pop und Schlager mittlerweile kaum mehr zu identifizieren sind. Jedem, der immer noch Skrupel vor dem Album hat, sei empfohlen, sich noch einmal in Ruhe in Todesmelodien reinzuhören. Es lohnt sich!

2. James Blake – James Blake

Musikalisch das wertvollste Album des Jahres. Was dieser junge Engländer auf seinem Debutalbum veranstaltet, ist nicht nur einzigartig, sondern auch einfach extrem gut. Blake hat es geschafft minimalistischen Dubstep im Stile von Burial mit der Emotionalität eines Bon Ivers zu verbinden.

1. Robag Wruhme – Thora Vukk/Wuppdeckmischmampflow

Lange hat es Streit gegeben, wer denn nun auf dem ersten Platz landet. Die Wahl fiel auf den aus Jena stammenden Robag Wruhme. Wieso? Nun ja, kein anderer Produzent hat es geschafft zwei (!) Alben in diesem Jahr zu veröffentlichen, die erstens beide GRANDIOS sind und zweitens keinerlei Abnutzungserscheinungen zeigen. Gerade der letzte Punkt ist es, der Thora Vukk und Wuppdeckmischmampflow zu dem machen, was sie sind: die besten Veröffentlichungen des Jahres.

Review: Robag Wruhme – Thora Vukk/RA.256

Wenn man die beiden, letzte Woche erschienenen Veröffentlichungen von Gabor Schablitzki alias Robag Wruhme so hört müsste man eigentlich denken das er ein ziemlich ruhiger und entspannter Zeitgenosse ist. Entspannt vielleicht, aber tatsächlich hat er, bevor er „elektronische Tanzmusik“ machte, alles abgegrast was es so an unruhiger Musik gibt.
Dabei versuchte sich, der aus Jena stammende, zu DDR Zeiten, unter anderem an Black Metal und Hip Hop. Nach dem Mauerfall lernte er dann Sören Bodner aka Monkey Mafia kennen, mit dem er das Duo Wighnomy Brothers formte. So hat er sich endgültig für die Mission entschieden, Menschen glücklich zu machen, gepaart mit Pioniergeist und Freude am Tanzen.  Zusammen veröffentlichten sie unzählbar viele Remixe unter anderen für Slam oder Paul Kalkbrenner.
Am 31. 12. des letzten Jahres war jedoch mit dem Duo nach 17 Jahren Schluss und man entschied sich, sich mehr auf die Solo Karrieren zu konzentrieren. So erschien letzte Woche nicht nur Robag Wruhmes erstes Solo Album seit 2004, sondern auch ein Set für den „Prestige Podcast“ des Resident Advisor.
Das Intro des Podcasts ist aber das einzige, was an seine sonstigen Arbeiten erinnert. So ist es kein typisches Set für einen Techno DJ geworden, sondern eine Wundertüte, so bunt und vielseitig wie Robag Wruhmes Karriere selber. Neben einem Track von Label-Kollege DJ Koze, sind auch Hip Hop, Pop und Chillwave Songs dabei.
Der Download ist gratis, es gibt also keinen Grund, weshalb man sich diesen sehr guten Mix nicht besorgen sollte. Gedownloaded werden, kann der Podcast nur noch drei Wochen, da auf der Resident Advisor Seite immer nur die letzten vier Podcasts zum Download freigegeben sind.
Sein Album Thora Vukk entstand, weil er den Tipp bekam, seinen sprichwörtlichen Flow zu nutzen und ein Album aufzunehmen. Dem, was rausgekommen ist, merkt man das sehr an. Jeder Teil des Albums nimmt das Thema auf und entwickelt es immer weiter, alles fließt wie ein Fluss. Der Höhepunkt von Thora Vukk ist der letzte Track, der sogar Ende heißt.
Alles erinnert ein wenig an DJ Koze, jedoch ohne den Gedanken eines Pop Songs im Hinterkopf. Das ist jedoch nichts, was man Robag Wruhme vorhalten sollte, denn genau dadurch entsteht der melancholische Eindruck des Albums, den man erziehlen wollte. Das Alter macht eben doch entspannter.


Thora Vukk:

1. Wupp dek
2. Thora vukk
3. Brücke eins
4. Bommsen Böff
5. Brücke zwei
6. Pnom Gobal
7. Brücke drei
8. Tulpa ovi
9. Brücke vier
10. Prognosen bomm
11. Brücke fünf
12. Ende

RA.256 Robag Wruhme – 2011.04.25:

Intro – Robag’s Calimba Bimmel
Toro Y Moi – Blessa
Klouds – Remember Who You
Souleance – Passarinho
Letherette – Cherryade
Onra & Quetzal – You Don’t Have To Go
1 J To The C – Nono
Veronika Fischer – He, Wir Fahr’N Mit Dem Zug
Common – Go!
Colm K & Freestylemelloship – Dancing Skulls
Pete Winslow – Beachcomber
Oliver Onions & Bud Spencer – My Name Is Zulu
Hildegard Knef – Ich Liebe Euch – DJ Koze Remix
Woods – Blood Dries Darker
Rocko Schamoni – Supersticious Ladybaby
9th Wonder & Buckshot – Here We Go
Gil Scott-Heron & Jamie Xx – My Cloud
Peter Presto – Viaduc
Four Hands – Hizou
Flight Of The Conchords – Au Revoir

Zolin sagt: 8 von 10