Archiv der Kategorie: Lana Del Rey

Mixtape #37: 2012

Die besten Tracks des Jahres.

1. Die Bestesten – Ein Job Für die Bestesten
2. Frank Ocean – Lost
3. Major Lazer – Get Free
4. Kindness – That’s Alright
5. Burial – Loner
6. Lana Del Rey – Born To Die
7. Mikky Ekko – Pull Me Down (Ryan Hemsworth Remix)
8. EL-P – The Jig Is Up
9. Fun. – Some Nights
10. Die Türen – Pop ist Tot
11. Ashes Of Pompeii – The Bells Of Old Dunwich
12. Rudi Zygadlo – Catharine
13. Black Moth Super Rainbow – Windshield Smasher
14. Andy Stott – Numb
15. Die Orsons – Horst & Monika
16. Kindness – House
17. Tame Impala – Elephant

Mixtape #37: 2012

Die besten Tracks des Jahres.

1. Die Bestesten – Ein Job Für die Bestesten
2. Frank Ocean – Lost
3. Major Lazer – Get Free
4. Kindness – That’s Alright
5. Burial – Loner
6. Lana Del Rey – Born To Die
7. Mikky Ekko – Pull Me Down (Ryan Hemsworth Remix)
8. EL-P – The Jig Is Up
9. Fun. – Some Nights
10. Die Türen – Pop ist Tot
11. Ashes Of Pompeii – The Bells Of Old Dunwich
12. Rudi Zygadlo – Catharine
13. Black Moth Super Rainbow – Windshield Smasher
14. Andy Stott – Numb
15. Die Orsons – Horst & Monika
16. Kindness – House
17. Tame Impala – Elephant

Die besten Alben des Jahres 2012: 30-21

Nun kommen wir endlich zur Königsdisziplin! Die 30 besten Alben des Jahres. Los geht’s mit den Plätzen 30 bis 21. Die weiteren Plätze werden in den kommenden Tagen folgen. Unter den Platzierten sind unter anderem der letztjährige Sieger Robag Wruhme, die gute Lana del Rey, Dr Dres Schützling Kendrick Lamar und der zornige Morlockk Dilemma.

30. Lana Del Rey – Born To Die

Lana. Lana war in diesem Jahr überall. In der Fachpresse wurde Anfang des Jahres wild über ihr Debut spekuliert, in der nicht so fachlichen Presse über ihre Lippen und an der Bushaltestelle zerriss man sich das Maul über den hässlichen Fummel, den Lana auf den H&M Plakaten präsentierte. Bei all dem Gerede um Lana Del Rey fiel es immer schwerer, sich nur um die Musik zu kümmern. Aber die ist wirklich gut geworden! Born To Die hat großartige Hits wie Summertime Sadness oder das gleichnamige Born To Die am Start. Da ist es mal egal, was Lana auf ihren Plakaten trägt.

29. Robag Wruhme – Olgamikks

Good Guy Robag hat’s einfach verdammt nochmal raus. Nicht nur, dass sein letztes Jahr veröffentlichtes Debut Thora Vukk das beste Album des Jahres war, nein, dieses Jahr haut der freundliche Kerl direkt noch ein grandioses Release raus. Dieses Mal handelt es sich zwar „lediglich“ um eine Mischung aus Liveset und Remix-Kollektion, die dafür aber noch immer doper sind, als der Großteil der anderen veröffentlichten experimentellen Deep House/Techno Alben.

28. Menomena – Moms

Wer hätte gedacht, dass die mittlerweile zum Duo geschrumpften Menomena nochmal ein so gutes Album wie Moms raushauen? Verstecken vor den Vorgängern braucht sich Moms jedenfalls nicht, vielleicht ist es sogar ihr bisher Bestes? Wer weiß das schon, Tatsache ist jedeoch, dass Moms die verstärkte Zugänglichkeit vom typischen Menomena Klanggerüst sehr gut steht.

27. Kendrick Lamar – good kid, m.A.A.d city

Wahrscheinlich das zweitmeist diskutierte Album des Jahres. Kendrick Lamar hat auf seinem Major-Debut good kid, m.A.A.d city schon einmal die Erwartungen, die an ihn gestellt wurden, erfüllt. Dabei rausgekommen ist eines der wohl wichtigsten HipHop Outputs des Jahres und eine Reanimation des Raps aus Compton. Wesentlich besser könnte auch ein Comeback von N.W.A. nicht werden. In diesem Sinne: „Straight outta Compton, Crazy Muthafucker named Kendrick Lamar„.

26. Julia Holter – Ekstasis

Die Reise von Julia Holter nach Europa war wieder einmal vergleichsweise lang. Fast um ein halbes Jahr hat sich die Veröffentlichung ihres großartigen Ekstasis in Europa verspätet. Ist aber eigentlich auch egal. Ekstasis ist und bleibt ein Werk, welches nicht nur einfach gut ist, sondern auch bestimmte Teile im Kopf des Hörers anspricht, die von Musik normalerweise nicht erreicht werden.

25. The Shins – Port Of Morrow

Hach, Port Of Morrow ist einfach DAS „gudde Laune-Album“ des Jahres. Dadurch bietet es zwar auch viel Angriffsfläche, dennoch muss man unter dem Strich sagen, dass auch das vierte The Shins Album sehr gelungen ist. Besonders profitiert hat die Band übrigens durch von dem Beitritt des Keyboarders Richard Swift, der Solo ja schon seine Qualitäten unter Beweis gestellt hat und auch The Shins zu ausgetüfelteren Songstrukturen verhilft.

24. Killer Mike – R.A.P. Music

El-P, die erste. Na gut, bei R.A.P. Music steht er natürlich hinter Hauptakteur Killer Mike, trotzdem ist es hauptsächlich sein Verdienst, dass es Killer Mike zum ersten Mal in seiner Solo-Karriere gelungen ist, ein Album zu veröffentlichen, welches nicht im Schatten seiner Langzeitkollaboratoren Outkast steht. R.A.P. Music ist brutal, eigenständig und dabei sogar politisch, ohne peinlich zu wirken. Eine wahrliche Glanzleistung von Killer Mike.

23. Tame Impala – Lonerism

Auch auf Lonerism lassen Tame Impala mal wieder die 60s und 70s aufleben. Dieses Mal vielleicht sogar ein bisschen stärker, als auf ihrem Debut. Stärker sowohl im Bezug auf die schiere Qualität, als auch in Bezug auf ihre Anleihen. Dieses Mal bedienen sie sich nämlich noch vehementer bei John Lennon und teilweise sogar bei Led Zeppelin und zwängen jene in ein modernisiertes Gerüst. Großartig!

22. Grizzly Bear – Shields

Grizzly Bears neuster Streich Shields verhält sich in etwa so zu der Band, wie Helplessness Blues zu den Fleet Foxes im letzten Jahr. Die perfekte Musik zum Spazieren, Schnee schippen oder sonstige Tätigkeiten, bei denen man seine Gedanken schweifen lässt. Abgesehen davon ist Shields auch so toll. Einzig fader Beigeschmack ist die permanente Öffentliche Zurschaustellung des Sänger Ed Droste. Mal sind’s die bösen Streaming Dienste, mal die Grammies. Die Welt ist einfach böse zu Mr. Droste.

21. Morlockk Dilemma & Dexter – Weihnachten Im Elfenbeinturm

Morlockk Dilemma entwickelt sich langsam aber sicher auch zu dieser Art Rapper, die es schafft, innerhalb von kürzester Zeit ein dopes Album nach dem nächsten rauszubringen. Bei seinem Kollabo-Arbeit mit Dexter macht er natürlich keine Ausnahme. Ganz fein durchgestyltes Gesamtkonzept mit den Beats von Dexter und Gastbeiträgen von Audio88, Hiob und Kamp. So kann es ruhig weiter gehen.

Video der Woche: Lana Del Rey – National Anthem

In jüngster Zeit war es nahezu unmöglich den Hype um die aufstrebende Diva Lana Del Rey nicht zu bemerken. Die Veröffentlichung des ersten Albums lies manche den Glauben an Elizabeth Grant, wie die Amerikanerin wirklich heißt, verlieren. Für jene ist Lana eben eher eine Kreation, als ein Mensch, aber selbst das muss im Show-Business ja kein Nachteil sein.

Gerade zum neuen Video zu National Anthem bietet es sich an, darüber nachzudenken. Wenn man zum ersten Mal die Szenen mit der Sängerin in der Rolle Jackie Kennedys und ihrem Geliebten, keinem Geringeren, als den Rapper A$AP Rocky, in der Rolle des Präsidenten John F. Kennedy sieht, weiß man echt nicht so recht, was man denken soll. Als glückliches Ehepaar treten die beiden auf, aber auch die tragische Ermordung des Präsidenten kommt vor.

Sehr professionell und mit viel Liebe zum Detail ist das Video gedreht worden, doch fragt man sich am Ende, erstmal ob das da eine skurrile Parodie oder eine Homage, ganz im Sinne Del Reys nostalgisch-träumerischem Patriotismus, darstellt. Bei aller Retroästhetik ist das Video halt doch ausgesprochen modern, wie auch Del Reys Musik. Diese Kombination macht das Video sehr sehenswert und die Wahl A$AP Rockys für den Präsidenten ist daher, auch abgesehen von der jüngsten Kooperation beim Song Ridin‘, mehr als nachvollziehbar.

Review: Lana Del Rey – Born To Die

Ein schönes Gesicht mit gemachten Lippen, ein bisschen Hype als „Anti-Lady Gaga„, übertriebene Dramatik und ein wenig Vorarbeit von Adele. So wurde der große Mythos Lana Del Rey geschaffen. Wieso Mythos? Nun ja, es hat geradezu eine Ewigkeit gedauert, bis endlich mal das dazugehörige Album angekündigt, beziehungsweise released wurde.

Und jetzt ist es endlich da. Born To Die heißt es und klingt nicht großartig anders als die bisher schon veröffentlichten Tracks Blue Jeans oder Video Games. Ob man das jetzt gut oder schlecht findet, ist Auslegungssache. Entweder man gibt sich der Vorstadtdramatik Reys hin und vergießt sogar die eine oder andere Träne oder man findet es affig.

Eines ist jedoch gewiss: Born To Die ist herausragend produziert. Alles sitzt am richtigen Fleck. Die Subbases kommen zum richtigen Zeitpunkt und die immer wiederkehrenden „Political-Speech“-Samples sind auch richtig gestreut. Die Songentwicklung an sich ist eher unspannend und in typischer Popmanie gehalten, erfüllen jedoch ihren Zweck als Stimmungsmacher.

Grudsätzlich neu oder innovativ ist Born To Die sicherlich nicht, doch versteht sich Lana Del Rey darauf, eine große Show hinzulegen und alles bis ins Unermessliche zu steigern. Es kann jetzt schon mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit gesagt werden, dass die Karriere dieser Frau noch lange nicht an ihrem Höhepunkt angelangt ist.

1. Born to die
2. Off the races
3. Blue jeans
4. Video games
5. Diet Mountain Dew
6. National anthem
7. Dark paradise
8. Radio
9. Carmen
10. Million dollar man
11. Summertime sadness
12. This is what makes us girls

Zolin sagt: 7 von 10