Kategorie-Archiv: Kraak and Smaak

Mixtape #31: FVKK WINTER

Es ist verdammt nochmal Zeit für den Sommer!

1. The Sound of Animals Fighting – Uzbekistan
2. Breton – Interference
3. Deerhunter – Revival
4. Field Music – Is This The Picture?
5. Love A – Freibad
6. Big Boi – Shine Blockas
7. Kraak & Smaak – No Sun In The Sky (Henrik Schwarz Remix)
8. Janelle Monáe – Cold War
9. Faithless – Mass Destruction (Remix)
10. Oliver Koletzki – Headshaped Box
11. Trouble Andrew & Amanda Blank – Run/Hide

Die besten Alben des Jahres: 10-1

10. Drake – Take Care

Als Kanye West letztes Jahr My Beautiful Dark Twisted Fantasy veröffentlichte, lag die Befürchtung nahe, dass es lange Zeit unerreicht bleiben würde im HipHop Sektor. Drakes zweites Album Take Care knüpft aber qualitativ direkt an My Beautiful Dark Twisted Fantasy an. Ein Meisterwerk, welches auch unbedingt an alle zu empfehlen ist, die sonst eher weniger mit HipHop anfangen können.

9. Friendly Fires – Pala

Sommerlich war 2011 nun wirklich nicht. Gut, dass es mit Pala ein Album gab, welches den Sommer in jede noch so verregnete Kleinstadt gebracht hat. Außerdem ist Pala das bereits zweite Album von Friendly Fires und eine unglaubliche Steigerung gegenüber ihrem ersten Album.

8. Fleet Foxes – Helplessness Blues

2011 war das Jahr des Folks. Während die einen für die Unendlichkeit der Stimme von Bon Iver Frontmann Justin Vernon schwärmen, fühlen sich die anderen besser bei den Fleet Foxes aufgehoben. Aus gutem Grund! Was auf dem zweiten Album Helplessness Blues alles geschieht ist nicht einfach nur gut, nein es ist so gut, dass man es kaum in Worte fassen kann.

7. Mastodon – The Hunter

Wer hätte gedacht, dass das erste Nicht-Konzeptalbum von Mastodon so gut werden würde. Es ist zugleich das bislang zugänglichste Mastodon Album, was nicht zuletzt an der Produktion von Mike Elizondo, der sonst nur für seine Zusammenarbeit mit HipHop Acts wie Eminem oder Dr. Dre bekannt ist, liegt.

6. I Am Oak – Oasem

Nein, das beste Folk Album des Jahres kommt nicht von Bon Iver oder Fleet Foxes. Es kommt aus Holland, genauer gesagt von I Am Oak. Oasem ist kein klassisches Folk Album. Es ist etwas Ungreifbares. Aber dass Worte zur Beschreibung unangebracht sind, wird beim Hören deutlich. Minimalismus spielt nämlich eine sehr wichtige Rolle. Die Songs sind unaufdringlich, wunderschön und entspannt.

5. Radiohead – The King Of Limbs/TKOL RMX 1234567

Einzige Schwierigkeit an The King Of Limbs ist der erste Hördurchgang. Wenn man sich erstmal daran gewöhnt hat, dass prinzipiell jedes Bandmitglied sein Ding macht und nicht viel auf Eingängigkeit geachtet wird, hat man sich sofort verliebt. Für die Remixkollektion gilt dasselbe. Radiohead stehen halt für Qualität. Und das schon seit 1985.

4. Kraak & Smaak – Electric Hustle

Kraak & Smaak haben es wahrlich geschafft sich über drei LPs immer wieder neu zu erfinden und trotzdem immer ein hohes Niveau halten zu können. Electric Hustle, ihr aktuelles Werk, geht den Weg konsequent weiter und ist, gegenüber ihren bisherigen Veröffentlichungen, erneut tanzbarer geworden und trotzdem ist man sich den Wurzeln bewusst und verleugnet sie nicht.

3. Andreas Dorau – Todesmelodien

Vor Todesmelodien hätte man alles bei den Besten Alben des Jahres erwarten können. Alles, bis auf ein Schlager-Album. Andreas Dorau zeigt einmal mehr auf, dass die Grenzen zwischen intellektuellem Pop und Schlager mittlerweile kaum mehr zu identifizieren sind. Jedem, der immer noch Skrupel vor dem Album hat, sei empfohlen, sich noch einmal in Ruhe in Todesmelodien reinzuhören. Es lohnt sich!

2. James Blake – James Blake

Musikalisch das wertvollste Album des Jahres. Was dieser junge Engländer auf seinem Debutalbum veranstaltet, ist nicht nur einzigartig, sondern auch einfach extrem gut. Blake hat es geschafft minimalistischen Dubstep im Stile von Burial mit der Emotionalität eines Bon Ivers zu verbinden.

1. Robag Wruhme – Thora Vukk/Wuppdeckmischmampflow

Lange hat es Streit gegeben, wer denn nun auf dem ersten Platz landet. Die Wahl fiel auf den aus Jena stammenden Robag Wruhme. Wieso? Nun ja, kein anderer Produzent hat es geschafft zwei (!) Alben in diesem Jahr zu veröffentlichen, die erstens beide GRANDIOS sind und zweitens keinerlei Abnutzungserscheinungen zeigen. Gerade der letzte Punkt ist es, der Thora Vukk und Wuppdeckmischmampflow zu dem machen, was sie sind: die besten Veröffentlichungen des Jahres.

Mixtape #14: Sonne, Sommer…

…oder wenigstens die Idee davon.

1. Friendly Fires – Live Those Days Tonight
2. Metronomy – Everything Goes My Way
3. Foster The People – Pumped Up Kicks
4. Hooray for Earth – True Loves
5. Totally Enormous Extinct Dinosaurs – Household Goods
6. Spoon – Don’t You Evah
7. Sia – The Fight
8. Darwin Deez – Bad Day (Kraak & Smaak Remix)
9. Ganglians – Jungle
10. El Guincho – Bombay
11. Neutral Milk Hotel – In The Aeroplane Over The Sea
12. Pnau – With You forever
13. Late Of The Pier – The Bears Are Coming
14. Mystery Jets – Half In Love With Elizabeth

Review: Kraak & Smaak – Electric Hustle

Die Holländer Kraak & Smaak sind wahrscheinlich die einzige Band, die es nach zwei großartigen Alben immernoch nicht wirklich ins Rampenlicht geschafft haben. Jedenfalls nicht ins Internationale. Zwar titelte unsere wunderbare Frauenzeitschrift Brigitte schon „Tanzen, Tanzen, Tanzen“, aber das wird doch keinesfalls der Qualität dieses Juwels von Band gerecht.

Angefangen wurde auf dem Debut Boogie Angst mit Chill Out/Nu Jazz. Das lässt sich zwar einfach so sagen, aber das, was diese Band mit ihrem Debut geschaffen hat, ist definitiv das Beste, was diese Musikrichtung hergibt. Der typische Sound des Vorgängers wurde beim Nachfolger Plastic People noch einmal verfeinert. Die Songs wurden nun auch tanzbar.

Nun steht also mit Electric Hustle Album Nummer 3 bereit. Wieder einmal wurde der typische Sound beibehalten, nur wurde im Bereich Tanzbarkeit noch eine Schippe draufgelegt. Dynamite ist zuerst ein pressender Song, überrascht dann jedoch mit Synties, die man eher von Faithless erwarten würde. Trotzdem wird der Bogen nicht überspannt und es überwiegen die Funk-Anteile.

Eins kann man ihnen jedenfalls nicht vorwerfen: Ihren Sound nicht immer perfekt dem Zeitgeist entsprechend zu aktualisieren. Diese Tatsache ist es, die Kraak & Smaak zu der besten elektronischen Band machen, die es momentan gibt. Man darf gespannt sein, ob sie mit diesem Album endlich ihren rechtmäßig verdienten Durchbruch feiern können. Die Weichen wurden jedenfalls gestellt.

1. Built For Love
2. Let’s Go Back
3. Dynamite
4. Hold Back Love
5. Call Up To Heaven
6. Wasted with a Smile
7. Never Too Late
8. Fairy Falling
9. Forget About You
10. My Synths are the Bomb
11. The Storm
12. Turrell’s Lament

Zolin sagt: 9 von 10

Mixtape #5: edited

Ausschnitt aus Esben and the Witchs Video Marching Song

James Blake hat einmal gesagt: „Remixing is like musical prostitution.“ Diese 11 Songs beweisen das Gegenteil.

1. Lykke Li – I Follow Rivers (Dave Sitek Remix)
2. Tyler, The Creator – French (Toro Y Moi Remix)
3. Esben And The Witch – Marching Song (Snorkel Remix)
4. Bikini – American Mourning (WIN WIN Remix)
5. Rick Ross – Hustlin‘ (xxxchange Remix)
6. Marlena Shaw – California Soul (Diplo Remix)
7. Kraak & Smaak – No Sun In The Sky (Henrik Schwarz Remix)
8. Breakbot – Baby I’m Yours (Siriusmo Remix)
9. The Rolling Stones –  You Can’t Always Get What You Want (Re-Mixed and Re-Edited by Soulwax)
10. Matthew Dear – Elementary Lover (DJ Koze Remix)
11. Paul Kalkbrenner – Gia 2000 (Modeselektor Remix)