Kategorie-Archiv: Heißer Scheiß

Heißer Scheiß: Tyler, The Creator

Foto von Luis Panch Perez

Tyler, The Creator ist wieder einmal einer der Namen, von denen man in der Zukunft noch mehr hören wird. Er ist Gründer und  Anführer des Hip Hop Kollektivs OFWGKTA, welche immer häufiger als die geistigen Nachfolger des Wu-Tang Clans bezeichnet werden.
Vor zwei Jahren veröffentlichte er sein erstes Solo Album Bastard, welches auf seiner Homepage kostenfrei runtergeladen werden kann. Zu der Zeit der Veröffentlichung erreichte er mit seinem Debut noch kein hohes Medienecho, aber wenigstens einen Plattenvertrag bei XL Recordings, der Heimat von Künstlern wie Gil Scott-Heron, Radiohead oder The XX.
Am 10. Mai wird der Nachfolger Goblin veröffentlicht. Die erste Single des Albums ist Yonkers,  welches besonders auch durch das ziemlich deftige Video Bekanntheit erreichte. Anfang Februar zerlegte er mit Hilfe von Hodgy Beats von OFWGKTA und den Roots mit ihrer Performance von Sandwiches, die Jimmy Fallon Show.
Sei es Solo oder mit der gesammten OFWGKTA Crew – man wird noch viel von ihnen hören.


Tyler, The Creator mit Hodgy Beats und The Roots bei Jimmy Fallon

Heißer Scheiß: Win Win

Foto von Alice Proujansky

Win Win ist im Gegensatz zu Mobroder das neue Projekt der besseren Hälfte von Spank Rock, xxxChange. xxxChange produzierte im letzten Jahr das Solo Debut von Bloc Party-Sänger Kele. Gemeinsam mit Devlin schlägt er jedoch eine andere Richtung ein, als er es bisher getan hat. Die bisher veröffentlichten Tracks sind um einiges zugänglicher und poppiger als seine sonstigen Produktionen für Kele, The Kills oder eben Spank Rock. Win Win haben am 18. Februar ihr selbst betiteltes Debut auf Vice veröffentlicht.
Die erste Single Release RPM mit Lizzie Bougatsos, Sängerin der Manhattener Experimental Band Gang Gang Dance, hat einen lockeren Upbeat gespickt mit wunderbarer klingenden Steeldrums, die diesen Song zu einem der besten machen, der bisher in diesem Jahr veröffentlicht wurde.
Die zweite Single, zu der auch ein Video gemacht wurde, heißt Interleave und ist auch eine Kollaboration. Dieses Mal mit Alexis Taylor, dem Sänger der Englischen Elektropop Band Hot Chip. Mit seiner Stimme verleiht er dem Song eine gewisse Tiefe und das besondere Etwas, das es schwer macht seine Füße nicht zu diesem Song zu bewegen.
2006 veröffentlichten xxxChange und Devlin bereits über Soundcloud ein Set, welches sich lohnt mal angehört zu werden.

Heißer Scheiß: Jamie Woon

Foto von Phil Sharp

Jamie Woon wurde das Talent quasi in die Wiege gelegt. Seine Mutter Mae McKenna ist eine Celtic-Folk-Sängerin und war als Backgroundsängern bei vielen Hits großer Stars von Blur über Kylie Minogue bis Michael Jacksonzu hören. Sein Onkel Hugh McKenna ist Keyboarder der Sensational Alex Harvey Band. Außerdem besuchte er die renomierte BRIT School wo bereits Musiker wie Amy Winehouse, Adele und Luke Pritchard (The Kooks) ihre Schullaufbahn absolvierten.
Der Erfolg scheint also vorprogrammiert zu sein. Tatsächlich wurde Woon erst kürzlich von Musikexperten bei der BBC-Umfrage Sound of 2011 auf die vordersten Plätze gewählt. Zusäzlich hört sich seine neue Single Lady Luck auch nach so einem Radio-Hit an, dass dem Erfolg eigentlich nichts mehr im Weg stehen sollte. Am 18. April erscheint sein Debut Album Mirrorwriting auf Polydor Records.

Heißer Scheiß: Spank Rock startet neues Disco Projekt namens Mobroder

Naeem Juwon, die rappende Hälfte von Spank Rock hat ein neues Projekt names Mobroder mit DJ Hoff und Blue Jemz am Start. Sie veröffentlichten kurz zuvor den ersten Track Rush mit einem eigenem Video, nun schieben sie das Mixtape nach und bieten es auf ihrer Website zum kostenfreien Download an. Alles in allem ist es eine nette, überzeichnete Version der Disco Musik der späten 70er Jahren, die jedoch lange nicht an die alten Werke von Spank Rock heranreicht.

Heißer Scheiß: An Early Cascade

Die Hardcore Hoffnung Deutschlands kommt aus Stuttgart. Die fünf Jungs schlossen kürzlich ihre Arbeiten an einem Nachfolger zu „Your Hammer To My Enemy“ ab. Während das erste Album noch eher in Richtung Post-Hardcore ging, soll das neue Album all diejenigen die An Early Cascade schon kannten überraschen. Das erste Album „Your Hammer To My Enemy“ konnte schon überzeugen und brauch sich nicht vor Größen wie  The Dillinger Escape Plan zu verstecken. Das neue Album wird von Jan Kerscher (Ghost City Recordings) produziert. Das neue Album hat bisher noch keinen Namen und auch noch keinen veröffentlichten Track, jedoch steckt so unglaublich viel Potential in den bisher veröffentlichten Studio Videos, dass man großes für das neue Album erwarten kann.