Kategorie-Archiv: Heißer Scheiß

Neues Video + EP im Stream: Petula – One last note before the rapture

petula One last note before the rapture

Wieso Sebastian Cleemann alias Petula noch vergleichsweise unbekannt ist, ist ein wahres Rätsel. Man kann es wahrlich nur auf seine Herkunft schieben, die überraschenderweise in Deutschland liegt. Seit seiner Karriere als Keyboarder der – zugegebenermaßen – eher mittelguten Indie-Band Kate Mosh, konzentriert er sich auf sein Soloprojekt Petula und seine neue Band UNS. Cleemann selber fasste mal den Unterschied gut zusammen: UNS ist für’s Tanzbein und Petula für’s Herz.

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Neuer Song + EP Ankündigung: AFX – Serge Fenix Rendered 2

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Wenn’s einmal läuft, dann läuft es. Ob Richard D. James aka. Aphex Twin aka. AFX jemals wirklich untätig war, kann sicherlich bezweifelt werden. Zumindest hat er sich bis letztes Jahr noch geniert, sein Material mit der nach Neuigkeiten lechzenden Musikwelt zu teilen. Es war vielleicht die Caustic Window-Kickstarter Kampagne, die in ihm etwas ausgelöst hat, doch seit dieser ist er quasi nicht mehr zu stoppen: Zolins Album des Jahres 2014 Syro, die ebenfalls hervorragende EP Computer Controlled Acoustic Instruments pt2 sowie die unzähligen Lieder, die James unter dem Pseudonym user48736353001 auf Soundcloud mal nebenbei veröffentlichte.

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Heißer Scheiß: Albert Parisien

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Albert Parisiens LP heißt Coolness, er benutzt ohne mit der Wimper zu zucken Redewendungen wie „doesn’t make any sense“ und kämmt als ersten Move unseres Kaffee- und Kippenkränzchens erstmal seine Haare. Denn wer aktuelle Geschehnisse rund um die Cosmo Gang und ihr neustes Mitglied verfolgt hat weiß: alle seine Haare sind wavy – kann man nix machen.

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Heißer Scheiß: Die Rapversteher

Rapversteher

Der Satz „Rap ist wie Wrestling!“ hört sich erstmal merkwürdig an. Eike von den Rapverstehern, der eventuell eher unter dem Namen Ike da Strike gerufen werden will, (HipHop ist nämlich cool, er sowieso!) kann diese These jedoch mit so viel Überzeugung und Nachdruck ausführen, dass man auch noch Tage nach der Begegnung mit drei Vierteln der Crew nachgrübelt, wieviel an diesem Vergleich wohl stimmen mag. Nach bestem Wissen und Gewissen kann ich behaupten: Ja, Rap ist eine Blase. Wörter und Ideen wie Street Credibility, Headspin oder auch haram para wabern darin rum, tun sich mal hier zusammen, werden mal dort aufgegriffen und wirken auf Mütter allerorts wie Geheimcodes. Was aber an dem Wrestling-Vergleich nur auf den zweiten Blick auffällt: Obwohl wir uns mit Rap in einer künstlichen Parallelwelt bewegen, bedeutet das noch lange nicht, dass diese Welt eine herzlose Angelegenheit ist. Und genau an der Stelle kommen Die Rapversteher wieder ins Spiel: Im Gespräch mit Fionn, Raoul und Eike (der Vierte im Bunde, Marc aka Millone fehlt an diesem bierseligen Abend) ist in beinahe jedem ihrer Sätze bemerkbar, dass sie das Game, inklusive Credibility, Headspin und haram para, gefressen haben.

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Heißer Scheiß: Hail The Sun

hail the sun

Neben der musikalischen Selbstrepräsentation dessen ist es vor allem sein Inhalt, der auch den weltoffensten Zuhörern das Interesse am gegenwärtigen Gefilde des Emo/Post-Hardcores dämpfen kann. Konträr zur sicherlich vorhandenen, technischen Raffinesse tendieren viele Bands dieser Sparte nach einer gewissen Zeit inhaltlich dazu, die gleichermaßen verständlichsten und doch auch subjektivsten Anliegen wie Beziehungsprobleme und -ängste mit einem zum Teil unangebrachten Weltschmerz non plus ultra zu besingen. Natürlich ist es schwer und ethisch nicht angebracht, den Schmerz einer Person mit dem einer anderen zu vergleichen. Doch gerade durch die immer wiederkehrende Betonung auf atmosphärische Dichte und solche „Epic!“-Momente, die sich wie ein Ouroborus selbst in den Schwanz zu beißen scheinen, wirken selbst manche führenden Stellvertreter dieses Genres wie zum Beispiel Circa Survive inzwischen äußerst abgekühlt und fad. Zeit also, dass in die abgedunkelten Kammern frische Luft und helles Licht gelassen werden – und da kommen Hail the Sun ins Spiel.

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