Heißer Scheiß: Jamie Woon

Foto von Phil Sharp

Jamie Woon wurde das Talent quasi in die Wiege gelegt. Seine Mutter Mae McKenna ist eine Celtic-Folk-Sängerin und war als Backgroundsängern bei vielen Hits großer Stars von Blur über Kylie Minogue bis Michael Jacksonzu hören. Sein Onkel Hugh McKenna ist Keyboarder der Sensational Alex Harvey Band. Außerdem besuchte er die renomierte BRIT School wo bereits Musiker wie Amy Winehouse, Adele und Luke Pritchard (The Kooks) ihre Schullaufbahn absolvierten.
Der Erfolg scheint also vorprogrammiert zu sein. Tatsächlich wurde Woon erst kürzlich von Musikexperten bei der BBC-Umfrage Sound of 2011 auf die vordersten Plätze gewählt. Zusäzlich hört sich seine neue Single Lady Luck auch nach so einem Radio-Hit an, dass dem Erfolg eigentlich nichts mehr im Weg stehen sollte. Am 18. April erscheint sein Debut Album Mirrorwriting auf Polydor Records.

Review: Toro Y Moi – Underneath The Pine

Der von den Philippinen stammende Chazwick Bundick, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Toro Y Moi, bezeichnet sein Album „Underneath The Pine“ als Chillwave.
Was Bundick hier als Chillwave bezeichnet ist aber auf dem ersten Blick nichts Neues, sondern eine bunte Mischung aus Psychedelic, Soul, New Wave und normalem Indie Pop. Alles klingt hier so durchdacht, dass die Songs sich auf Albumlänge zu einer Art Kopfkino entwickeln. Ein Film gespickt mit Anekdoten an die vergangene Zeit, aber durchaus mit der Idee, etwas Neues zu kreieren. Genau so läuft „Underneath The Pine“ ab. Man erkennt viel Gestriges, aber dadurch, dass diese Idee so gut verpackt wird, erkennt man nach mehrmaligem Hören auch etwas Innovation.
Herausgelöste Tracks können leider nicht so überzeugen, wie das komplette Album an einem Stück. Es fehlt deutlich der Wille zur Single. Für den das jedoch kein Problem, der wird sich mit diesem Album anfreunden können, denn der musikalische Kontext des Albums wird immer wieder aufgeriffen und weitergeführt. Es entsteht beim hören immer eine positive Stimmung, was besonders dazu anregt, „Underneath The Pine“ als klassisches Sommer Album zu sehen. Nur dieses Mal ohne Single.

1. Intro/Chi-Chi
2. New Beat
3. Go With You
4. Divina
5. Before I’m Done
6. Got Blinded
7. How I Know
8. Light Black
9. Still Sound
10. Good Hold
11. Elise

Zolin sagt: 7 von 10

Video der Woche: EMA – California

Erika M. Anderson aka. EMA aus Kalifornien kann als die größte Neuentdeckung der amerikanischen Indie Szene gesehen werden. Morgen (5.4.2011) wird sie ihr Album „Past Life  Martyred Saints“ auf Souterrain Transmissions veröffentlichen. Der Song „California“ klingt wie ein Mischung aus klassischem Folk und einer Prise Shoegaze.

Heißer Scheiß: Spank Rock startet neues Disco Projekt namens Mobroder

Naeem Juwon, die rappende Hälfte von Spank Rock hat ein neues Projekt names Mobroder mit DJ Hoff und Blue Jemz am Start. Sie veröffentlichten kurz zuvor den ersten Track Rush mit einem eigenem Video, nun schieben sie das Mixtape nach und bieten es auf ihrer Website zum kostenfreien Download an. Alles in allem ist es eine nette, überzeichnete Version der Disco Musik der späten 70er Jahren, die jedoch lange nicht an die alten Werke von Spank Rock heranreicht.

Mixtape #1: Frühlingserwachen

Passend zu dem Einbruch des Frühlings eine Playlist mit 10 wunderbaren Songs, die die ersten Sonnenstrahlen noch schöner machen.

1. Fotos – Nach dem Goldrausch
2. Jamaica – Short And Entertaining
3. The Drums – Let’s Go Surfing
4. Fanfarlo – Luna
5. Richard Swift – The Atlantic Ocean
6. Japanther feat. Spank Rock – Radical Businessman
7. Marmaduke Duke – Rubber Lover
8. The Naked & The Famous – Young Blood
9. Two Door Cinema Club – Something Good Can Work
10. Count + Sinden feat. Mystery Jets – After Dark

Blog für Musik & Senf