Schlagwort-Archiv: Tame Impala

Die Videos des Jahres 2015 – Die zweite Hälfte

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Und weiter geht’s mit der zweiten Runde der übrig gebliebenen Videos des Jahres. Wir erinnern uns: Es gibt keine qualitative Reihenfolge und deswegen geht’s einfach mit dem Buchstaben R weiter. Hoodpoesie gibt’s auch hier wieder vom feinsten, dieses Mal gleich sogar in doppelter Ausführung von Run The Jewels und Vince Staples. Dazu kommen mit Tame Impala und Royal Blood noch zwei Animations/Realaufnahme-Hybriden und am Ende gibt es wenigstens noch einen, der sich an den Ehrenkodex der Samurai hält: Thundercat. Da bekommt seine Line Nobody move, there’s blood on the floor“ doch glatt eine neue Bedeutung.

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Die Enttäuschungen des Jahres 2015

Jahrespoll 2015

„The first cut is the deepest…“ und so. Deswegen fängt Zolin auch dieses Jahr direkt mit all den Künstlern an, die ihn in diesem Jahr maßlos (mindestens, ha!) enttäuscht haben. Dass unter ihnen auch Künstler sind, die die meisten entweder total gut finden oder nichtmals kennen – geschenkt. Das schöne an den Listen ist ja auch die grenzenlose Subjektivität. Immerhin wird hier noch der Versuch unternommen, die jeweiligen Schwächen zu unterstreichen! Auf das niemand mehr die genannten Alben gut finden wird – selbst wenn die Person sie noch nicht gehört hat.

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Review: Tame Impala – Currents

Tame Impala - Currents

Da batikt man sich sein ausgewaschenes T-Shirt in alle Farben des Regenbogens, um sein Äußeres dem Inneren anzupassen und auf dem Konzert den ungeduschten Speck zu schütteln – letzten Endes führt der Weg dann doch in die kuscheligen, da anonymen und gesichtslosen Sphären der Disko. Auch ein Kevin Parker kann sich diesem Sog nicht vollends entzogen haben, umso weniger auch seine Kopfgeburt Tame Impala; zeugte zum Beispiel Solitude is Bliss auf seinem Debütalbum Innerspeaker mit Zeilen wie „There’s a party in my head/ and no one is invited“ von einer gewissen soziophoben Ader, die bis ins Zweitwerk Lonerism hinein immer wieder auf seiner musikalischen Stirn pochte, so ist sein neuestes Werk, Currents, die reichlich verspätete Einladung zur selbigen Party. Parkers mehrfach bekundete Faszination gegenüber der Atmosphäre in Clubs und auf Raves bringt einen auf den ersten Blick radikalen Bruch mit dem Vergangenen, der Sensationsgeilen wie alteingesessenen Fans zu knabbern gibt.

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Kalte Dusche 2015

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Werte Damen und Herrn, von Nah und fern. Stürmen Sie herbei, denn nur heute erhalten Sie die einzige Kalte Dusche des Jahres. Reiten Sie auf dem Stream des Mixclouds und bewegen Sie Ihre Hüften zu den Beats von Jamie XX und Mura Masa, oder wirbeln Sie ihre Mähne zu Ariel Pink. Scheibendreher Schmitzcat verspricht trotz aller Bewegung Abkühlung, denn: besser kalt geduscht als zu heiß gebadet!

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