Schlagwort-Archiv: Metal

Review: Mechina – Acheron

Mechina - Acheron

Nachdem sich Zolin im vergangenen Ne Obliviscaris Review über die Seltenheit des gelungenen Metal mit Klassik-Einfluss freuen konnte, steht gleich das nächste kritische Thema dieser Art vor der Tür: Symphonic Metal. Ein Gebiet, das viel zu oft in absurde Höhen an Pompösität und schierer Wackness führt, doch gewissen Auserwählten gestattet, sich eine ganz besondere Metal-Nische zu schaffen. Die US-amerikanische Band Mechina kann man prinzipiell zum letzteren Bereich zählen. Seit mittlerweile zehn Jahren produzieren sie Alben, die zwar nicht immer ganz das gelbe vom Ei sind, aber stets durch ihren futuristischen Appeal zwischen Melodic Death, Industrial und Symphonic Metal eine gewisse Faszination ausüben.

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Review: Ne Obliviscaris – Citadel

Obliviscaris - Citadel

Wenn man erst einmal die CD einer Metal Band in den Händen hält, die in der Lage ist, klassische Instrumente wie Violine und Klavier in ihren Sound zu integrieren, ohne lächerlich Kitsch überladen zu klingen, sollte man sie fest bei sich halten und nicht so schnell wieder loslassen. Bei dem neuen Album der australischen Progressive Metal Formation Ne Obliviscaris, Citadel, handelt es sich um so eine Rarität, folglich verdient es automatisch Aufmerksamkeit. Nicht zuletzt auch auf Grund des sehr starken LP Debüts Portal of I, welches 2012 nach langer, aufwendiger Produktion erschien. Citadel hat „nur“ zwei Jahre benötigt und kommt dennoch mit dem Anspruch daher, das Debüt zu toppen.

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Die besten Metalalben 2014

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Während normale Menschen im Dezember ihr Glück entweder im besinnlichen Weihnachtsfest oder im profanen Konsumwahn der Sorte Black Friday suchen, tut sich für den Metaller im Grunde nicht so viel. Abgesehen davon, dass die Mucke durch die natürliche Winterskälte mehr grim und frostbitten wirkt als ohnehin schon. Bei diesen günstigen Bedingungen lohnt es sich doch, das Jahr Revue passieren zu lassen und die besten Metal Alben des Jahres herauszufiltern.

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Review: Machine Head – Bloodstone & Diamonds

Machine Head - Bloodstone & Diamonds

Wenn eine moderne Metal Band wie Machine Head dank dem bedingungslosen Einsatz und Fleiß ihres unermüdlichen Anführers Robb Flynn über 20 Jahre lang Bestand hat und weit mehr als eine kreative Etappen durchgemacht hat, inklusive Tiefpunkten wie der missratenen Nu-Metal Zwischenphase und der Wiedergeburt in Form von The Blackening, das die allgemeine Metal Welt begeisterte, ist ein dauernder Selbstvergleich unausweichlich. Insbesondere da das neue Album Bloodstones & Diamonds wieder voller Selbstreferenzen steckt und konkretes Songwriting einer vorüberlegten Genre-Eingliederung übergeordnet ist.

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Review: YOB – Clearing The Path To Ascend

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Nach Pallbearers umjubeltem Doom-Kracher Foundations of Burden ließ das nächste Schwergewicht dieser Art nur sehr kurz auf sich warten. So ist es an YOB den September mit einem würdigen Metal Epos einzuleiten. Clearing the Path to Ascend heißt die jüngste LP der Band aus Oregon, die noch einige Jahre mehr auf dem Buckel hat als das relativ frische Wunderkind Pallbearer. Insbesondere in der vergangenen Dekade begeisterte YOB mit großartigen Alben der Marke Catharsis und The Unreal Never Lived. 2011 kam das leicht ernüchternde Atma, ein Versuch, sich produktionstechnisch weiterzuentwickeln – und die eigentlich charakteristische extreme Heavyness im Sound ein wenig zu dämpfen.

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