Schlagwort-Archiv: Electronica

Daily Hits: Crystal Castles, Crack Ignaz, Blood Orange, K.I.Z., Mick Jenkins

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Wie immer spuckt das Internet selbst mehr Heißen Scheiß aus, als es ein Zolin zu dokumentieren weiß. Deswegen gibt’s einfach mehr oder weniger kommentarlos die neuen Tracks von Crystal Castles (jetzt ohne Alice!), Crack Ignaz (jetzt mit MPM im Rücken!), Blood Orange (jetzt in Extralänge!), K.I.Z. (jetzt mit besonders catchy Hook!) und Mick Jenkins (jetzt mit extra Trap-Flair!). Naja, zumindest fast kommentarlos.

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Neuer Song + EP Ankündigung: AFX – Serge Fenix Rendered 2

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Wenn’s einmal läuft, dann läuft es. Ob Richard D. James aka. Aphex Twin aka. AFX jemals wirklich untätig war, kann sicherlich bezweifelt werden. Zumindest hat er sich bis letztes Jahr noch geniert, sein Material mit der nach Neuigkeiten lechzenden Musikwelt zu teilen. Es war vielleicht die Caustic Window-Kickstarter Kampagne, die in ihm etwas ausgelöst hat, doch seit dieser ist er quasi nicht mehr zu stoppen: Zolins Album des Jahres 2014 Syro, die ebenfalls hervorragende EP Computer Controlled Acoustic Instruments pt2 sowie die unzähligen Lieder, die James unter dem Pseudonym user48736353001 auf Soundcloud mal nebenbei veröffentlichte.

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Review: Rangleklods – Straitjacket

Rangleklods - Straitjacket

Das erste, was am neuen Album „Straitjacket“ von Rangleklods auffällt, ist wohl, dass hinter dem Namen nun nicht mehr ein, sondern zwei Menschen stecken. Konnte man Esben Andersen mit „Beekeeper“, seinem Debütalbum von 2012, noch als Solokünstler wahrnehmen, obwohl seine derzeitige Partnerin in crime Pernille Smith-Silvertsen damals auch schon am Projekt beteiligt war, ist das auf der neuen Platte unmöglich geworden. Viel zu präsent ist die glasklare Stimme von Smith-Silvertsen und viel zu gut harmoniert die Zweierbesetzung abseits von spießiger Duetthaftigkeit. Schön hört sich das an, zwischendurch wie Björk oder Kate Bush, die Erweiterung macht durchaus Sinn.

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Zolin Sagt 026: Lavender Worm – 16.05.2015

Podcast 026kl

Wer bei finnischer Musik nur an Metal in all seinen verschiedenen Formen denkt, dem entgehen zum Beispiel interessante Genres wie Skweee. Und da wir bei Finnland natürlich alle an metallische Musik denken, wissen die meisten tatsächlich nicht, was es mit Skweee auf sich hat. Aber nicht verzagen, Onkel Wikipedia hat selbstverständlich eine kleine Zusammenfassung:

Skweee ist ein aus Schweden und Finnland stammendes Genre der elektronischen Musik. Skweee vereint einfache Synth-Loops und Bass-Linien mit Funk, R&B oder Soul-ähnlichen Rhythmen. Die Songs sind meist instrumental.

Eine der momentan interessantesten Persönlichkeiten des Genres ist der aus Helsinki stammende Juhani Marjanen. Einerseits ist der selbsternannte Pfeifen-Connaisseur Mitglied der Skweee-Supergroup Yöt, andererseits hat er als Lavender Worm erst kürzlich eine grandiose Debüt EP veröffentlicht. Für Zolin hat er nun ein paar seiner persönlichen Favoriten sowie einige Tracks, die große Ähnlickeiten zur Skweee-Bewegung besitzen, zusammengestellt. Also durchhören und mit deinem Wissen über finnische Musik vor deinen Freunden angeben! Jackpot!

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Video der Woche: The Chemical Brothers – Go

Um ehrich zu sein, war bei der Ankündigung, dass endlich mal wieder ein neues Video von Michel Gondry erscheint schon klar, dass es auch mindestens eins der besten der Woche werden würde. Schließlich ist Gondry nicht nur für großartige Filme wie Be Kind Rewind (dt: Abgedreht) mit Jack Black und Mos Def oder Eternal Sunshine of the spotless mind (dt: Vergiss mein nicht!) verantwortlich, sondern ist mit Spike Jonze auch eigentlich DER Musikvideoregisseur der 90er. Auf seinem Mist sind unter anderem Foo FightersEverlong, Daft Punks Around The World oder The Chemical Brothers Star Guitar gewachsen.

Mit letzteren hat er sich nun wieder für ihr neues Video Go zusammengetan. Ohnehin scheinen die beiden Briten von Chemical Brothers auf einem Retro Trip zu landen. Die Vokale steuert nämlich A Tribe Called Quests Zeremonienmeister Q-Tip bei, wie auch schon auf dem letzten großen Hit der Chemical Brothers, Galvanize. Der konnte aber immerhin noch durch eine unglaubliche Härte punkten, Go wirkt dagegen nicht nur seltsam Dancefloor orientiert, sondern auch tatsächlich richtig schwach. Da das aber nicht für’s Video gilt, ist Go das verdiente Video der Woche. Gondry sei dank!