Schlagwort-Archiv: Caribou

Daily Hits: Daphni (Caribou) und Helen (Grouper)

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Wildes „Bäumchen-wechsle-dich“ scheinen derzeit die beiden Lieblinge des Feuilltons Grouper und Caribou zu spielen. Knapp einen Monat nach seinem frei downloadbaren Mashup von Usha Uthup und Alex Israel hat Dan Snaith (besser bekannt als Kopf von Caribou) unter seinem Techno-Alias Daphni mit Vikram erneut einen kostenlosen Track auf sein Soundcloud-Profil geladen. Mensch, wenn da nicht mal bald eine normale Promophase ansteht.

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Die besten Alben des Jahres 2014: 10-1

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Endspurt. Die Wettbüros haben geschlossen, die Straßen sind leer gefegt und alle sitzen sie voller Erwartung vor dem PC. Wer hat sich durchgesetzt? Oma Erna setzt auf den Netten aus dem Fernsehen, Enkel Franz ist fest davon überzeugt, dass es Kraftklub werden muss. Überhaupt, dieses schelmische Grinsen kommt einem doch irgendwie bekannt vor. Wie dem auch sei: Endlich kommt das letzte Häppchen der Alben des Jahres. Falls die Platzierungen 30-21 und 20-11 immer noch nicht auswendig gelernt sind, sollte noch schnell Abhilfe geschaffen werden. Erna und Franz sind ja auch schon vorbereitet und können sich jetzt zurücklehnen: Die 10 ultimativ besten Alben des Jahres.

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Die besten Tracks des Jahres 2014

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Kommen wir nun zur Individual-Disziplin. Neben Alben, Mixtapes und Videos gab es dieses Jahr natürlich ebenfalls herausragende Lieder. Eine ausführliche Auswahl dieser Songs ist bei Spotify zu finden, die besten wurden von Zolinho höchstpersönlich zu einem fast anderthalbstündigen Fest der Volksmusik zusammengetragen. Eine qualitative Abfolge und damit DEN Song des Jahres gibt’s zwar nicht, aber hey, jeder Song ist der Song des Jahres gegen Helene Fischer und Andreas Bourani.

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Review: Caribou – Our Love

Caribou - Our Love

Wie viel Mathematik steckt wohl in der Mache eines guten Popsongs? Ein Gedanke, der das Hexenwerk musikalischer Ästhetik keinesfalls herabwürdigen, eher in irgendeiner Weise nachvollziehen möchte. Schon seit Pythagoras wissen wir schließlich, dass sich Töne durch Zahlen und Klänge durch gewisse Zahlenverhältnisse beschreiben lassen. Als harmonisch empfindet unser Ohr diejenigen Frequenzen, deren Verhältnis durch den goldenen Schnitt – eine mathematische Zahl – definiert wird. Somit lassen sich zumindest Aufbau und Euphonie der Akkorde, Rhythmen und Melodien systemisch darlegen und beurteilen. Soweit so gut. Oder auch nicht gut, denn läuft dieses pseudointellektuelle Gefasel letztendlich auf die Annahme hinaus, dass Mathematiker DIE Popstars on earth sein müssten und das ist natürlich völliger Käse. Wo würden wir nur enden, wenn sich Teenies schmierige Wissenschaftler an ihre Wände kleistern würden?

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