Act des Jahres: EL-P

Die diesjährige Wahl zum Act des Jahres war wohl wirklich mal keine kontroverse. EL-P führt quasi auf dem gesamten Feld des HipHops mit haushohem Abstand. Da ist einmal sein Flow, mit dem er schon seit jeher brilliert. Kein anderer Rapper schafft es, so die Vokale ineinander zu ziehen, wie es wahrscheinlich ein Texaner tun würde. Hinzu kommt was er mit seinem guten Flow rappt. Grundsätzlich kann man sich auf einen Mehrwert bei den Texten von EL-P verlassen.

Was aber gerade in diesem Jahr das wirklich besondere an El Producto war, wie der Name schon impliziert, die von ihm produzierten Tracks. Jeder Track auf seinem eigenen Cancer For Cure ist ein Burner. Das selbe gilt für das komplett von ihm produzierte Album R.A.P. Music, mit welchem er Killer Mike nach zuletzt eher mittelmäßigen Alben zu neuem Glanz verhalf. Besonders bemerkenswert ist es noch, dass beide Alben mit gerade einmal einem Abstand von zwei Wochen veröffentlicht wurden.

Wer jetzt aber glaubt, dass sich der gute EL-P nach einem Jahr wie 2012 auf die faule Haut legt, hat sich weder richtig mit dem Herrn selber, noch mit seiner Musik befasst. EL-P ist nämlich einer dieser Rapper, die sich einfach keine Auszeit gönnen. Ein produzierter Track hier, ein Konzert da und dazwischen nochmal ein Feature-Part bei einem verheißungsvollen Newcomer. Es ist also eher damit zu rechnen, dass man auch 2013 wieder sehr viel von EL-P hören wird.

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