Review: Lana Del Rey – Born To Die

Ein schönes Gesicht mit gemachten Lippen, ein bisschen Hype als „Anti-Lady Gaga„, übertriebene Dramatik und ein wenig Vorarbeit von Adele. So wurde der große Mythos Lana Del Rey geschaffen. Wieso Mythos? Nun ja, es hat geradezu eine Ewigkeit gedauert, bis endlich mal das dazugehörige Album angekündigt, beziehungsweise released wurde.

Und jetzt ist es endlich da. Born To Die heißt es und klingt nicht großartig anders als die bisher schon veröffentlichten Tracks Blue Jeans oder Video Games. Ob man das jetzt gut oder schlecht findet, ist Auslegungssache. Entweder man gibt sich der Vorstadtdramatik Reys hin und vergießt sogar die eine oder andere Träne oder man findet es affig.

Eines ist jedoch gewiss: Born To Die ist herausragend produziert. Alles sitzt am richtigen Fleck. Die Subbases kommen zum richtigen Zeitpunkt und die immer wiederkehrenden „Political-Speech“-Samples sind auch richtig gestreut. Die Songentwicklung an sich ist eher unspannend und in typischer Popmanie gehalten, erfüllen jedoch ihren Zweck als Stimmungsmacher.

Grudsätzlich neu oder innovativ ist Born To Die sicherlich nicht, doch versteht sich Lana Del Rey darauf, eine große Show hinzulegen und alles bis ins Unermessliche zu steigern. Es kann jetzt schon mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit gesagt werden, dass die Karriere dieser Frau noch lange nicht an ihrem Höhepunkt angelangt ist.

1. Born to die
2. Off the races
3. Blue jeans
4. Video games
5. Diet Mountain Dew
6. National anthem
7. Dark paradise
8. Radio
9. Carmen
10. Million dollar man
11. Summertime sadness
12. This is what makes us girls

Zolin sagt: 7 von 10

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