Die besten Alben des Jahres: 30-21

Original Foto von Benedikt Schnermann

Endlich geht’s ans Eingemachte: Das erste Drittel der besten Alben von 2011! 0815-Fact: Dabei sind Newcomer, alte Hasen und auch so manche Band, die man vorher nicht auf dem Schirm hatte.

30. Martyn – Ghost People

Masks, We Are You In The Future und das namensgebende Ghost People. Was mehr müsste man noch zum zweiten Album von Martyn sagen? Jeder dieser grandiosen Tracks hat nicht nur einen Club zum Brennen gebracht. Damit hat sich der Holländer endlich den verdienten Platz im Techno-Olymp gesichert.

29. Boy – Mutal Friends

Auf den ersten Blick ist das Debut Album von Boy nicht mehr als eine nette Pop-Platte. Aber spätestens nach dem ersten Track This is the beginning zeigt sich Mutual Friends in seiner vollen Pracht. Pop muss nicht immer belanglos sein.

28. Steven Wilson – Grace For Drowning

Progressive Rock war dieses Jahr ein schwieriges Thema. Während Bands wie Opeth es nicht geschafft haben, sich von den großen Vorbildern zu lösen, gelingt es Wilson, alte Traditionen aufleben zu lassen, ohne an Originalität zu verlieren und sie mit Eigenständigkeit zu verfeinern. Grace For Drowning ist das beste Progressive-Album seit langer Zeit.

27. Thundercat – The Golden Age Of Apocalypse

Brainfeeder die Zweite: Flying Lotus‚ Schützling Thundercat gelang dieses Jahr die wohl interessanteste Kreuzung von Jazz und dem typischen Brainfeeder-Sound. Nebenberuflich ist Thundercat übrigens Bassist von der Hardcore Band Suicidal Tendencies. Interessant, oder?

26. Kasabian – Velociraptor!

Velociraptor! ist wahrscheinlich das bisher schlechteste Kasabian Album. Nichtsdestotrotz kann es Velociraptor! mit nahezu jeder Britpop Veröffentlichung des Jahres aufnehmen. In erster Linie erinnern Kasabian eben an eine moderne Version der Beatles und das kann doch wirklich nichts Schlechtes sein.

25. Metronomy – The English Riviera

Eins der Sommer-Alben 2011. Wer sich einmal auf The English Riviera eingelassen hat, wird diese CD so lange hören, bis er wirklich jede Text- oder Musikstelle auswendig kann und sich einige Abnutzungserscheinungen offenbaren.

24. Gil Scott-Heron & Jamie XX – We’re New Here

Um We’re New Here zu verstehen, muss man sich erstmal von dem AUSGEZEICHNETEN Original distanzieren. Sobald das geschehen ist, findet man sehr schnell Gefallen an der Remix Variante von Jamie XX. Eins der besten Chillwave/Dubstep/Whatever Alben des Jahres.

23. GusGus – Arabian Horse

Eigentlich rechtfertigen schon Over und Selfoss die Platzierung im Jahrespoll. Die restlichen Songs sind aber auch nicht schlechter. Selten wurde Soul so intelligent mit Techno Beats vermengt. Außerdem ist Arabian Horse das bisher beste Album des islänidschen Trios.

22. Ghostpoet – Peanut Butter Blues & Melancholy Jam

Mit Ghostpoet ist es nach langer Zeit mal wieder einem englischen Rapper gelungen, ein Debut aufzunehemen, welches nicht nur einfach gut ist, sonder gänzlich neue Standards setzt. Man fühlt sich an den jungen Roots Manuva erinnert.

21. Flashguns – Passions Of A Different Kind

Passions Of A Different Kind ist das traurigste und zugleich beste Britpop Album des Jahres. Die Musik ist nicht daran Schuld. Nein, eher im Gegenteil. Vielmehr stimmt die Tatsache traurig, dass die Drei sich kurz nach der Veröffentlichung ihres Debuts aufgelöst haben.

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