Review: Kanye West & Jay-Z – Watch The Throne

Es klingt doch eigentlich wie ein Traum. Kanye West, der mit My Beautiful Dark Twisted Fantasy letztes Jahr wahrscheinlich das beste Hiphop Album seit Jay-ZThe Black Album rausbrachte und ihn damit vom Thron vertrieb. Da Jay-Z jedoch ein kluger Bursche ist und weiß, dass er ihm momentan nichts mehr mit seinen Halbgaren Alben wie The Blueprint III anhaben kann, beschließt er sich kurzerhand ein Album MIT dem momentan Thron-Inhaber Kanye aufzunehmen.

Doch da fangen schon die Schattenseiten an. Alles an Watch The Throne riecht nach Großkotz und Arroganz. Der Name dieses Projektes wäre nur ein kleines Beispiel. Was man zu hören bekommt, ist ein Gewitter aus Samples, Autotune und hippen Features, unter anderem mit Tyler, The Creator OFWGKTA Mate, Frank Ocean.

Alles klingt so durchproduziert und textlich so flach, dass man im Prinzip nichts anderes machen kann, als diese Platte zu vergessen. Eins der wenigen Highlights ist Otis, welches aus einem riesiegen Otis Redding Sample besteht und mit Jay-Z‚ Worten „It sounds so soulful! Don’t you agree?“ Wenigstens hat er ein Mal auf der CD Recht behalten. Den Hiphop Thron hat er jedenfalls verloren. Da helfen auch kein Kanye West, keine Beyoncé und kein gehyptes OFWGKTA Mitgleid.

1. No church in the wild (feat. Frank Ocean)
2. Lift off (feat. Beyoncé)
3. Niggas in Paris
4. Otis
5. Gotta have it
6. New day
7. That’s my bitch
8. Welcome to the jungle
9. Who can stop me
10. Murder to excellence
11. Made in America (feat. Frank Ocean)
13. Why I love you (feat. Mr. Hudson)

Zolin sagt: 6 von 10

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