Review: Foo Fighters – Wasting Lights

Als härtestes Foo Fighters Album seit dem Debut kündigte Dave Grohl Studioalbum Nummer 7 an. Es wurde das Video zur ersten Single White Limo mit der bekanntesten Rock-Warze Lemmy Kilmister gedreht, Nevermind-Produzent Butch Vig und Ex-Gitarrist Pat Smear wurden reaktiviert und verkündet das Album in der eigenen Garage aufgenommen zu haben. Also gute Vorraussetzungen für ein „richtiges“ Rock Album.
In der Tat poltert der Opener Bridge Burning auch ordentlich mit der geschrienen Ansage „These are my famous last words“ los. Wirklich neu bzw. härter hören sich die Songs jedoch nicht an. Der Sound klingt jetzt zwar ähnlich roh wie bei der Single White Limo, jedoch gibt es weiterhin die bekannten Foo Fighters Muster. Hooklines zum nachsingen und Gitarrenparts, die auch Guitar Hero tauglich sind.
Das wäre kein Problem, denn so ist man ja schon immer sehr gut mit den Foo Fighters ausgekommen, wenn es nicht Songs wie Arlandria geben würde. Poserei bei den Riffs und eine Hook, die sich nach Rebecca Black anhört. Gähnende langeweile, keine Spur der Energie von White Limo.
Dieser Fauxpas ist zum Glück bald vergessen, wenn man die musikalische Vereinigung der noch lebenden  Mitwirkenden von Nirvanas Nevermind anhört. I Should Have Known beginnt als klassische Ballade, entwickelt sich jedoch immer mehr zu einem „richtigen“ Rock Song.
Mission „Garage“ ist letztendlich also doch gelungen, schließlich haben Butch Vig und die Foo Fighters es geschafft, das zumindest kantigste Album der Foo Fighters aufzunehmen. Foo Fighters sind und bleiben Geschmackssache.

1. Bridge burning
2. Rope
3. Dear Rosemary
4. White limo
5. Arlandria
6. These days
7. Back & forth
8. A matter of time
9. Miss the misery
10. I should have known
11. Walk

Zolin sagt: 7 von 10

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