Die Videos des Jahres 2014 – Die erste Hälfte

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Wer jede Woche das beste Video kürt, kommt selbstverständlich nicht drumherum, selbiges auch mit dem besten Video des Jahres zu tun. Doch sich auf einen Favoriten zu beschränken, ist dann aber selbst Zolin zu schwierig. Daher gibt’s auch in diesem Jahr eine Auswahl der Zehn besten Videos in alphabetischer und nicht in qualitativer Reihenfolge. Dafür sind Videos wie Die Antwoords Cameo bepackte Freakshow zu Ugly Boy, Frankie Cosmos‘ Justin Bieber Obsession oder Louis Vuitton-Burkas auch einfach zu unterschiedlich. Und natürlich individuell viel zu gut! Nur leider wurde Deichkinds Ich Hab Eine Fahne aus dem Internet entfernt, eine Platzierung hätte das Video sonst sicher gehabt. Die ersten fünf Videos kommen nun, die folgenden in der nächsten Woche.

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Review: Haftbefehl – Russisch Roulette

Haftbefehl - Russisch Roulette

2014 war ein ertragreiches Jahr für den kommerzielleren deutschen Straßenrap. Zumindest vor nominellen Topalben konnte man sich kaum retten. Bushido und Kool Savas haben sich aus dem Ruhestand zurück gemeldet, die Schwergewichtler Eko Fresh und Kollegah haben ihre neuen Werke unter’s Volk gebracht und Shindy seinen groß aufgelegten Zweitling veröffentlicht. Wirklich überzeugen konnte aber keines der Alben. Kool Savas ist schon längst nicht mehr der alte Battlekönig, Kollegah hat seinen übertriebenen Humor leider schon an wacke Vorabtracks verschleudert, Shindys Bragging geht wahrscheinlich selbst den abgestumpftesten Rap-Hörern auf den Sack, Eko Fresh übertreibt das Prinzip der ambivalenten Integrationsnummer langsam und Bushido fehlt es zwar nicht (mehr) an der nötigen Härte, doch kann er seit Nie Ein Rapper scheinbar einfach keine Hits mehr schreiben. Nun, am Ende des Jahres schickt sich Haftbefehl mit Russisch Roulette, dem letzten großen Blockbuster des Jahres, an, um alles besser zu machen.

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Die besten Technoalben 2014

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So schwach das Jahr auch für HipHop Releases war, so viele sehr gute Techno Alben hat das Jahr 2014 hervorgebracht. Sowohl Newcomer wie Leon Vynehall oder die mysteriösen RSS B0YS haben geliefert als auch die Detroiter Legende Moodymann. Ganz zu schweigen von einem grandiosen Nachfolgewerk von Andy Stott zu seinem Durchbruchsalbum Luxury Problems oder dem heiß erwarteten Debütalbum des Wahlberliners Objekt. Für ausreichend durch die Musik beschwingtes, rhythmisches Muskelzucken ist also mehr als garantiert.

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Die besten Alben des Jahres 2014: 30-21

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Endlich geht’s an’s Eingemachte. Die 30 besten Alben des Jahres. Doch natürlich nicht alle zusammen, das wäre ja langweilig. Das erste der drei Häppchen gibt’s jetzt, die anderen folgen nach und nach. Aber so viele gute Alben muss man ja auch erstmal in Ruhe sacken lassen und falls noch nicht geschehen, schnell nachhören. Denn neben offensichtlichen Highlights des Jahres wie Swans, Cloud Nothings oder Damon Albarn sind beispielsweise auch unbekanntere Perlen von Posse, Carpet Patrol und Dirty Beaches dabei. Zolin wünscht viel Spaß beim entdecken.

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Review: Dean Blunt – Black Metal

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Dabei erlöste er uns doch längst schon. Mit seinem bahnbrechenden Solo-Album The Redeemer schwebte dem Briten Dean Blunt vergangenes Jahr eine völlig neue, hochgradig bizarre Vision von Popmusik vor. Popmusik, die sich wie ein prächtiger Flickenteppich aus verschiedenartigen Genremerkmalen, sauber vernähten Samples und kringelnden Loopschleifen ästhetisch zusammensetzt. Zuvor machte Blunt es sich bereits mit Kollegin Inga Copeland u.a. unter dem Namen Hype Williams im Reich der experimentellen LoFi-Elektronik gemütlich und veröffentlichte mit ihr 2012 das großartige Album Black Is Beautiful. Im Alleingang, aber auf diesen Erfahrungen bauend, gelang es ihm, jene experimentellen Soundspielereien schließlich in ein salbungsvolles Pop-Gemach zu betten. Was aber wollte der Heiland Dean Blunt bloß auf einen solchen Akt der Güte, auf die Erlösung, das letztgültige Ziel, noch folgen lassen? Die ersten rätselhaften Hinweise lieferte er bereits letztes Jahr, als er frei von Trommelwirbel und Rampenlicht Stone Island, eine zehnteilige, okkulte Liederkollektion ähnlichen Kalibers über ein russisches Magazin veröffentlichte und dieses Jahr das ominöse Mixtape Skin Fade (Deluxe Edition) kredenzte.

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Blog für Musik & Senf